Polygamie bei Muslimen hervorragend erklärt, DLF 8.2.2017

Polygamie im Islam

Fragen Sie sich auch, wie das ist mit der Polygamie bei Muslimen?
Fragen Sie sich auch, wie das ist mit der Polygamie bei Muslimen?

Über Polygamie bei Muslimen kursieren in Deutschland wie in der ganzen westlichen Welt viele Legenden. Da tut es gut, dass aktuell der Deutschlandfunk mit einem Artikel über Polygamie im Islam, der auch als zwanzigminütiger Podcast zum Anhören zur Verfügung steht, ein hervorragendes Beispiel für guten Journalismus abliefert.

Legenden über Polygamie bei Muslimen und was der Koran wirklich über Polygamie sagt

Der Artikel nimmt diverse Legenden aufs Korn, stellt ihren Ursprung dar, und stellt dem gegenüber, was der Koran sagt. Dazu kommen Islam-Gelehrte und heute lebende Muslime zu Wort.

Die Gelehrten stellen vor allem heraus, dass der Koran deutlich sagt, der Mann müsse zu all seinen Frauen gerecht sein. Das heißt vor allem, dass sie alle gleich gut versorgt sein müssen. Ebenso stellen sie heraus, dass Polygamie im Islam eher auf dem Rückzug ist, als auf dem Vormarsch.

Die für den Artikel befragten Muslime sehen Polygamie auch nicht mehr als Weg für sich an. Sie erkennen jedoch, dass in bestimmten Situationen eine polygame Ehe für die Frau von Vorteil sein kann, nämlich wenn es um ihre Versorgung in einem Land ohne Sozialstaat geht.

Regeln des Koran zu Polygamie waren in damaliger Zeit fortschrittlich und frauenfreundlich

In die gleiche Richtung gehen die Erläuterungen der Gelehrten, dass Mohammed die Polygamie vor allem erlaubte, um die Frauen gefallener Krieger zu versorgen. In der damaligen Zeit waren Frauen in Arabien auf einen Mann als Versorger und Beschützer angewiesen. Es gab noch keinen stabilen Staat mit Polizei, unabhängiger Justiz und Sozialsystem.

Gegenüber den vorher praktizierten Sitten war auch die Beschränkung auf höchstens vier Frauen ein Fortschritt. Insgesamt seien die Regeln des Koran im Kontext der damaligen Zeit zu sehen und seien vor diesem Hintergrund als frauenfreundlich und fortschrittlich einzustufen.

Der Artikel ist ausführlich und sehr lesenswert, vor allem als Rüstzeug für für Debatten mit Anhängern der AFD.

 

Polygamie ist gut für Sie

Sie finden auf Polygamie-ist-gut-für-Sie.de Artikel über Polygamie, oder Monogamie, die ich in aller Welt gefunden habe, zumeist in deutscher und noch öfter in englischer Sprache, dann habe ich meist eine Zusammenfassung geschrieben.
Seit Anfang 2017 weise ich ich hier nicht mehr so oft auf einzelne Artikel hin, sondern sammle Artikel zu einem Thema und veröffentliche dann eine Zusammenfassung mit Links zu den einzelnen Artikeln.

Weitere Informationen über Polygamie

Wenn Sie nach allgemeinen Informationen zu Polygamie suchen, dann besuchen Sie am besten den Bereich Polygamie ist gut. Sie finden dort Informationen, was Polygamie ist, wie Polygamie funktioniert, welche Vorurteile es über Polygamie lebende Menschen gibt, sowie weitere Themen in diversen Unterbereichen, beispielsweise:
  • Vorurteile über Polygamie und wie die Dinge wirklich sind.
  • Polygamie Einführungen mit Informationen, was Polygamie ist.
  • Polygamie Wissenschaft mit Ergebnissen aus der Forschung über Polygamie.


  • Weitere Informationen über Polyamorie

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    Über Viktor Leberecht 229 Artikel
    Viktor Leberecht ist studierter Historiker, sowie ausgebildeter und berufserfahrener Journalist. Er gehört keiner Religion oder weltanschaulichen Gruppe an. Viktor schreibt über Polyamorie und deren eheliche Form, die Polygamie, um zu informieren, Vorurteile zu entkräften und für gesellschaftliche Akzeptanz der Polyamorie und Polygamie zu werben. Viktor lebt seit 2003 in einer polyamoren Beziehung mit einer verheirateten Frau.

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    mit Meinungsartikeln und Viktors Thesen zu Polygamie und Monogamie.

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    2 Kommentare

    1. sehe ich nicht so. Bei den Muslimen ist es von alters her eine Versorgung der Frauen, . Frauen können nicht mehrere Männer haben.. UNd für mich hat das nichts mit Liebe zu tun wenn Frau aus Versorgungsgründen Polygam ist.

      • Danke für deinen Kommentar. Wie Du weißt, setze ich mich für eine gleichberechtigte Polygamie ein. Aber auch das muss freiwillig, d.h. per demokratisch erlassenen Gesetzen eingeführt sein. Und nur ein Hinweis: die Vorstellung, dass Ehe auf Liebe beruhen soll, ist eine Erfindung der Dichter der Romantik aus dem 19. Jhdt. Und wenn ich mir unsere Scheidungsraten ansehe, scheint das nicht besonders zu funktionieren. Ehe hatte vorher in der Menschheitsgeschichte, und hat dies noch heute in vielen Teilen der Welt, immer die Funktion, Menschen und Familien aneinander zu binden, um sie wirtschaftlich zu versorgen. Darüber gibt es gute Bücher über die Geschichte der Ehe. Ich empfehle eine Geschichte der Ehe wie von der renommierten Historikerin Stephanie Coontz http://amzn.to/2eTKxSi

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